Termine

25. Mai 2021, 9.30 - 16.00 Uhr
Verschwörungserzählungen

In diesem Online-Workshop wird die geschichtliche Entwicklung von antisemitischen Verschwörungserzählungen nachgezeichnet und ihre Kontinuitäten anhand bestimmter Merkmale und aktuellen Formen beleuchtet. Der Fokus liegt auf den Mechanismen und Funktionsweisen von Verschwörungsideologien und den zugrunde liegenden Weltbildern, die z.B. auch im Zuge der COVID19-Pandemie verstärkt sichtbar werden. Argumentationshilfen und Handlungsoptionen für die pädagogische Bearbeitung im schulischen Kontext werden vorgestellt und ausgewählte Methoden gemeinsam reflektiert.
Onlineseminar, Anmeldung: https://formix.info/IBE0089
Referentinnen und Referent: Désirée Galert und Team Fortbildnerin, Kiga Berlin
Moderation: Camila Damerau, IQSH
KIGA Der Bildungsträger KIgA e.V. Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Seit 2003 erarbeitet er modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung und setzt sie in die Praxis um. Bundesweit unterstützt KIgA e.V. mit seinen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen Interessierte aus Bildung und Zivilgesellschaft, qualifiziert Multiplikatoren/-innen, gestaltet wissenschaftliche Diskurse aktiv mit und bietet Expertisen und Beratung für den Bildungsbereich, für Politik und Gesellschaft.

22. März 2021, 16 - 18.30 Uhr
Judentum, jüdisches Leben heute, Erinnerungskultur gestalten - evaluierte Unterrichtskonzepte für die Klassenstufe 4-6

Der Workshop bietet einen Überblick über ausgewählte und erprobte Unterrichtskonzepte zu den Themen jüdisches Leben heute und Umgang mit der Erinnerungskultur in den Klassenstufen 4-6.
Referentinnen: Uta Hartwig (Projekt Zugänge Schaffen) und Viktoria Ladyshenski (Jüdische Gemeinde Kiel und Region)
Anmeldung: u.hartwig@gmx.net
Die Zugangsdaten zum Webex Webinar erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung.
Sie sind bereits eine Gruppe, z.B. ein Kollegium? Dann können Sie diese Fortbildung auch als Gruppe ab 8 Personen buchen. Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage ebenfalls an u.hartwig@gmx.net

11. März 2021, 15 - 18.00 Uhr
„Die Suche nach Eindeutigkeit“ – Umgang mit Verschwörungserzählungen im Kontext Schule

Verschwörungsmythen sind integraler Bestandteil antisemitischer Ideologien. Die Pandemie-Zeit bietet viele neue Anknüpfungspunkte für antisemitische Verschwörungserzählungen und beschleunigt ihre Verbreitung. Auch weiterhin bekommen Fake-News rund um Corona eine große Reichweite und stacheln zu Gewalt an. Alte und neue Verschwörungserzählungen stellen auch im Schulalltag eine echte Herausforderung dar. Was sind antisemitische Verschwörungsmythen? Wie können sie erkannt und wie kann ihnen begegnet werden? Der Workshop eröffnet einen stärkenden Informations- und Gesprächsraum über konkrete Fälle und Grundsätze pädagogischen Handelns im Umgang mit Verschwörungserzählungen.
Kompetenz Zentrum Weiterführende Bildungsangebote des Projekts Zugänge schaffen werden abschließend vorgestellt.
Onlineseminar, Anmeldung: https://formix.info/PRV0127
Referentinnen: Jana Scheuring und Romina Wiegemann, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment
Moderation: Uta Hartwig (uta.hartwig@iqsh.de

2. März 2021, 9.30 - 16.00 Uhr
Israelbezogener Antisemitismus / “Nahostkonflikt“

In diesem Online-Workshop werden die Grundlagen der geschichtlichen Entwicklung in der Region vermittelt sowie wirkmächtige Narrative, verschiedene Entwicklungen und Ereignisse rund um die Staatsgründung Israels und im weiteren Verlauf des Konfliktes vorgestellt werden. Neben alternativen Perspektiven wie z.B. zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für eine friedliche Co-Existenz einsetzen, werden aktuelle Herausforderungen in Bezug auf israelbezogenen Antisemitismus und damit in Verbindung stehende Verhaltensweisen und Emotionen vor allem im schulischen Kontext beleuchtet. Möglichkeiten und Fallstricke der pädagogischen Bearbeitung werden anhand unterschiedlicher Methoden gemeinsam reflektiert
Onlineseminar (wenige Restplätze)
Referentinnen und Referent: Désirée Galert und Team Fortbildnerin Kiga Berlin
Moderation: Camila Damerau, IQSH
Anmeldung: Uta Hartwig, uta.hartwig@iqsh.de
KIGA Der Bildungsträger KIgA e.V. Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Seit 2003 erarbeitet er modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung und setzt sie in die Praxis um. Bundesweit unterstützt KIgA e.V. mit seinen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen Interessierte aus Bildung und Zivilgesellschaft, qualifiziert Multiplikatoren/-innen, gestaltet wissenschaftliche Diskurse aktiv mit und bietet Expertisen und Beratung für den Bildungsbereich, für Politik und Gesellschaft.

17. Februar 2021, 16 - 18.30 Uhr
Meet a Jew - Miteinander reden, statt übereinander.

Die wenigsten Menschen in Deutschland kennen einen Juden oder eine Jüdin persönlich. Das Projekt des Zentralrats der Juden „Meet a Jew“ möchte dies ändern, indem ehrenamtliche Jüdinnen und Juden das aktuelle jüdische Leben in Deutschland vorstellen und persönliche Einblicke in ihren Alltag geben und Fragen ohne Tabus beantworten.
Referentin: Wiebke Rasumny und das Team „Meet a Jew“ (www.meetajew.de/begegnung)
Moderation: Uta Hartwig
Anmeldung: u.hartwig@gmx.net
Die Zugangsdaten zum Webex Webinar erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung.

11. Februar 2021, 16 - 18:30 Uhr
Antisemitismus an Schulen
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Julia Bernstein

Dauer: 2,5 Stunden
Anmeldeschluss: 05.02.2021
„Antisemitismus ist an deutschen Schulen Normalität.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Studie von Julia Bernstein. Sie hat 227 Interviews an 171 Schulen mit jüdischen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, mit jüdischen und nichtjüdischen Lehrkräften sowie mit Fachleuten aus der Sozialarbeit und aus Bildungsorganisationen durchgeführt. Demnach gelten antisemitische Äußerungen und Handlungen an Schulen als normal und werden häufig nicht einmal als solche erkannt. Jüdische Kinder und Jugendliche erleben subtile, diffuse Ablehnung, offenen Hass und Gewalt. Viele vermeiden es deswegen, sich als jüdisch zu erkennen zu geben. Lehrkräfte machen ähnliche Erfahrungen: Wer sich offen zum Judentum bekennt, riskiert, von Schülerinnen und Schülern, aber auch im Kollegium und von der Schulleitung diskriminiert oder sogar angefeindet zu werden. Der Vortrag wird die Ursachen benennen und aufzeigen, was Schulen dagegen unternehmen können.
Weitere Informationen und Anmeldung unter tis.li-hamburg.de

04. Februar 2021, 18 - 19.30 Uhr
Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in der Bildungsarbeit

Online-Gesprächsrunde
Nicht zuletzt angesichts des zunehmenden rassistischen und antisemitischen Denkens und gewalttätigen Handelns in der Gegenwart stellt sich die Frage nach der Bedeutung verflechtungsgeschichtlicher Ansätze in der historisch-politischen Bildung. Welchen Gewinn kann es haben, wenn Rassismus und Antisemitismus in der Bildungsarbeit in Bezug zueinander gesetzt werden? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Und kann eine solche verflechtungsgeschichtliche Perspektive dazu beitragen, den Blick für Funktions- und Wirkungsweisen sowie das Zusammenwirken aktueller Ideologien der Ungleichwertigkeit zu schärfen?
Es diskutieren Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Deborah Krieg (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a.M.) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Bergische Universität Wuppertal). Moderation: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Verflechtungen. Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ und eine Kooperation zwischen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg und der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Anmeldung an info@w3-hamburg.de
Mehr Informationen hier.

04. Februar 2021, 16 - 18.30 Uhr
Judentum, jüdisches Leben heute, Erinnerungskultur gestalten - evaluierte Unterrichtskonzepte für die Klassenstufe 4-6

Der Workshop bietet einen Überblick über ausgewählte und erprobte Unterrichtskonzepte zu den Themen jüdisches Leben heute und Umgang mit der Erinnerungskultur in den Klassenstufen 4-6.
Referentinnen: Uta Hartwig (Projekt Zugänge Schaffen) und Viktoria Ladyshenski (Jüdische Gemeinde Kiel und Region)
Anmeldung: u.hartwig@gmx.net
Die Zugangsdaten zum Webex Webinar erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung.
Sie sind bereits eine Gruppe, z.B. ein Kollegium? Dann können Sie diese Fortbildung auch als Gruppe ab 8 Personen buchen. Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage ebenfalls an u.hartwig@gmx.net

21. Januar 2021, 18.30 Uhr
Antisemitismus an Schulen in Deutschland

"Antisemitismus ist an deutschen Schulen Normalität." Zu diesem Ergebnis kommt die Studie von Julia Bernstein. Sie hat 227 Interviews an 171 Schulen mit jüdischen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, mit jüdischen und nichtjüdischen Lehrkräften sowie mit Fachleuten aus der Sozialarbeit und aus Bildungsorganisationen durchgeführt. Demnach gelten antisemitische Äußerungen und Handlungen an Schulen als normal und werden häufig nicht einmal als solche erkannt. Jüdische Kinder und Jugendliche erleben subtile, diffuse Ablehnung, offenen Hass und Gewalt. Viele vermeiden es deswegen, sich als jüdisch zu erkennen zu geben. Lehrkräfte machen ähnliche Erfahrungen: Wer sich offen zum Judentum bekennt, riskiert, von Schülerinnen und Schülern, aber auch im Kollegium und von der Schulleitung diskriminiert oder sogar angefeindet zu werden. Der Vortrag wird die Ursachen benennen und aufzeigen, was Schulen dagegen unternehmen können.
Prof. Dr. Julia Bernstein lehrt an der Frankfurt University of Applied Sciences. Ihr Buch Antisemitismus an Schulen in Deutschland. Befunde -Analysen - Handlungsoptionen ist im April 2020 erschienen.
Moderation: Dr. Olaf Kistenmacher, Geschichtswissenschaftler
Eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.
Die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter abut.can@bsb.hamburg.de
 
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind gemäß § 6 Absatz 1 des Versammlungsgesetzes Personen, die rechtsextremen Parteien, den "Freien Kameradschaften" oder sonstigen rechtsextremen Vereinigungen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, sie von der Online-Veranstaltung auszuschließen.