"ZUGÄNGE ERWEITERN" - Bildungsnetzwerk gegen Antisemitismus

Das Projekt "ZUGÄNGE ERWEITERN - Bildungsnetzwerk Antisemitismus" verfolgt das Ziel, ein wachsendes Netzwerk von Lehrkräften in Schulen in ganz Schleswig-Holstein aufzubauen, die Interesse haben, praxisorientierten Unterricht und Projekte zu Themen des historischen und gegenwartsbezogenen Antisemitismus an ihren Schulen zu ermöglichen.

Das Projekt "ZUGÄNGE ERWEITERN - Bildungsnetzwerk Antisemitismus" ist eine Fortführung des Werkstattprojektes "ZUGÄNGE SCHAFFEN", das von 2015 - 2019 als Modellprojekt im Bereich "Antisemitismusprävention" von Bundesporgramm "Demokratie leben!" gefördert wurde. Dabei sind Bildungsinhalte zu historischem und gegenwartsbezogenem Antisemitismus mit Unterstützung von pädagogischen Facheinrichtungen der Antisemitismusprävention im Bundesgebiet erarbeitet und an Partnerschulen in Schleswig-Holstein getestet worden. Im Ergebnis ist ein differenziertes Bildungsangebot zur Antisemitismusprävention entstanden, das zur Unterrichtsgestaltung in Grundschulen (Klassenstufe 4) und weiterführenden Schulen eingesetzt werden kann.

Das Projekt "ZUGÄNGE ERWEITERN - Bildungsnetzwerk Antisemitismus" möchte diese Bildungsinhalte zum Themenkomplex "Antisemitismus" in einem wachsenden Netzwerk von Lehrkräften an Schulen in ganz Schleswig-Holstein verbreiten und dabei landesweit schulische Multiplikator*innen und Partnerschulen für die aktive Antisemitismusprävention gewinnen. Dies umfasst die Bereitstellung von Lehrkonzepten und Lehrmaterialien sowie deren Schulung zum Eigeneinsatz an den Partnerschulen, die Organisation von regelmäßigen Fortbildungen und fachlichen Supervisionen, die Beratung zu geplanten Schulprojekten zum Themenkomplex "Antisemitismus" sowie die Organisation von ergänzenden Bildungsbeiträgen wie themenbezogene Ausstellungen oder Zeitzeugengespräche für interessierte Partnerschulen des Projektes.

Geleitet wird das Projekt von Gabriele Hannemann, die bereits die Vorgängerprojekte entwickelte und betreute. Zusammen mit einer Projektassistenz wird sie die Aufgabe übernehmen, die Schulungen im Netzwerk sowie weitere Fortbildungen mit bundesweiten Kooperationspartner aus dem Vorgängerprojekt zu organisieren. Dabei wird immer die Praxisorientierung am Lehrplan und Schulalltag im Vordergrund stehen, basierend auf eigenen Erfahrungen im Unterricht zur Antisemitismusprävention, den Gabriele Hannemann weiterhin an Schulen im südöstlichen Schleswig-Holstein anbieten wird. Bis zum Sommer 2021 liegt die Projektleitung allerdings noch in den Händen von Uta Hartwig, die Gabriele Hannemann aktuell noch vertritt.


STELLENAUSSCHREIBUNG
Der Verein Miteinander leben e.V. sucht zur Unterstützung dieses Bildungsprojektes ab sofort eine/einen kommunikationsfreudige Assistenz mit Hintergrundwissen zum Themenfeld "Antisemitismus" auf Minijob-Basis (450€/mtl) bei 5 Wochenstunden.
Mehr Informationen hier.


 
Das Projekt "ZUGÄNGE ERWEITERN - Bildungsnetzwerk Antisemitismus" wird vom Verein Miteinander leben e.V. Mölln in Kooperation mit dem Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein sowie dem Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein getragen.